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Berner Startup patentiert biometrische Unterschrift

Ein Berner Jungunternehmen hat eine Technologie entwickelt zur Verifikation von persönlich erbrachten digitalen Unterschriften. Für das neuartige Verfahren hat das Startup vom Europäischen Patentamt Ende Januar ein Patent erhalten. Die Technologie ist anwendbar auf beliebigen Endgeräten, so auch auf Smartphones oder Tablets. Damit findet die persönliche Unterschrift den Weg in die digitale Welt.

Die eigenhändige Unterschrift ist in unserer Gesellschaft tief verwurzelt. Seit Jahrhunderten gilt sie als bewusste Willensbekundung und ist Teil unserer persönlichen Identität. Sie enthält sowohl ein optisches Unterschriftenbild als auch zahlreiche individuelle biometrische Merkmale wie Strichführung, Geschwindigkeit, Beschleunigung oder Druck. Diese Merkmale sind dank der fortschreitenden technologischen Entwicklung vermehrt auch digital erfassbar und bilden die Grundlage für die patentierte Technologie. „Mehrere Jahre an Forschung und Entwicklung stecken in dem Patent“, erklärt Prof. Dr. Kaspar Riesen, einer der beiden Erfinder der Technolo-gie und Mitgründer der Intelligent Insights GmbH.

„Das Einzigartige an unserer Technologie? Ein neuartiger Algorithmus extrahiert jedes einzelne Pixel aus der persönlichen Unterschrift und reichert dieses mit biometrischen Merkmalen des Schreibers an. So wird jede Handschrift individuell erkannt und kann originalgetreu verglichen werden – und dies in Echtzeit“, so Riesen weiter. Das spezielle Verfahren wurde nun durch das Europäische Patentamt durch ein Patent geschützt. Umfangreiche Tests bestätigen, dass die Technologie zu den weltbesten Verfahren zur Erkennung von digitalisierten Unterschriften gehört. Das Patent schützt jedoch nicht nur die Anwendung auf Unterschriften, sondern generell auf Zeichnungen, Bildern oder beliebigen Mustern.

In einer ersten Anwendung wurde das Verfahren bereits produktiv in Betrieb genommen. Als digitaler Service kann er in beliebige Applikationen eingebunden werden. Weitere Anwendungen sind laut Aussagen der Intelligent Insights GmbH in Planung. Sogar der Verkauf des Patents steht zur Diskussion.  

 
Firmenportrait:

Als junge Schweizer Firma mit Sitz in Liebefeld bei Bern hat sich die Intelligent Insights GmbH auf Verfahren der Mustererkennung und des maschinellen Lernens spezialisiert. Getreu nach dem Motto "From Research to Practice" entwickelt sie wissenschaftlich elaborierte Verfahren und Algorithmen zur Analyse von hoch komplexen Daten. Intelligent Insights ist unter anderem die Erfinderin einer neuartigen Technologie zur Verifikation von digitalen Unterschriften, welche seit Januar 2019 durch ein Europäisches Patent geschützt ist.

Top-Info

Digitales Unwissen gefährdet im Notfall eine Rettung

95 Prozent der Erwachsenen in der Schweiz besitzen ein Smartphone. Doch im Notfall gefährden sie mit ihrem Unwissen ihr eigenes und fremdes Leben. Eine repräsentative Umfrage von comparis.ch zeigt: Zwei Drittel haben keine Ahnung, wie man automatisch mit dem Handy einen Notruf absendet. Nur rund ein Fünftel hat einen Notfallpass auf dem Smartphone installiert. Die internationalen Notrufnummern kennen gut 40 Prozent nicht. Selbst die Digital Natives sind kaum für den Notfall gerüstet.

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Schon gesehen?

Adelboden eröffnet Coworking-Location

Cisco und das Tourist Center Adelboden arbeiten zusammen: Im neuen MountainLAB Adelboden ergänzen intelligente Webex-Collaboration-Lösungen die Zusammenarbeit vor Ort im Coworking-Space. Das MountainLAB dient Touristen, Einheimischen und Durchreisenden als Arbeitsplatz und Begegnungsort.
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News aus der Branche

smahrt consulting AG und Talentsoft schliessen strategische Partnerschaft

Regensdorfer Beratungsfirma übernimmt Vertrieb und Implementierung von Talentsoft in der Schweiz und Liechtenstein

Talentsoft hat einen neuen Partner für die Schweiz und Liechtenstein: Das Regensdorfer HR-Beratungsunternehmen smahrt consulting AG übernimmt per sofort den Vertrieb und die Implementierung der Talentsoft-Lösungen. Damit kooperieren zwei namhafte Unternehmen: Talentsoft ist der führende europäische Anbieter für cloud-basiertes Talent Management und Learning, die smahrt gehört zu den wichtigsten Beratungshäusern am Schweizer HR-Software-Markt. 

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Neue Produkte

  • Den Warenfluss in der Produktion durch mobile Datenerfassung digitalisieren

    Der Erfolg, der für Unternehmen aus der Digitalisierung resultiert, kann sich in den letzten Jahren immer mehr sehen lassen: Unternehmen nutzen zunehmend die Technik der heutigen Zeit, um Prozesse zu optimieren und Fehler sowie dessen Quellen zu reduzieren. Eine immer gängiger gewordene Lösung um Prozesse zu tracken, auszuwerten und zu optimieren ist die Nutzung von MDE-Geräten zur mobilen Datenerfassung via Barcodescan.

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Büro-Technik

  • Ohne externen Berater zum passenden ERP-System

    "erpplanner.com" unterstützt Unternehmen mit Lastenheft-Konfigurator kostenfrei bei der Auswahl einer neuen Unternehmenssoftware.

    Die Erstellung eines Lastenheftes ist noch immer ein zentraler Schritt bei der Einführung eines neuen ERP-Systems. Denn im Zuge einer ERP-Einführung müssen sämtliche Geschäftsprozesse eines Unternehmens abgebildet oder neu modelliert werden. Das macht es unerlässlich, im Vorfeld die spezifischen Anforderungen aller betroffenen Abteilungen zu sammeln. Diese Aufgabenstellung wird aufgrund des Aufwands und mangelnder Erfahrung in den Abteilungen, von vielen Unternehmen an Berater ausgelagert. Das ist kostenintensiv und erfordert die terminliche Abstimmung mit externen Personen. Abhilfe schafft „erpplanner.com“.

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Netzwerke

  • Handy-Abos: Swisscom verliert Marktanteil – Konkurrenten Sunrise und Salt profitieren kaum

    Platzhirsch Swisscom hat bei der Handynutzung leicht eingebüsst und 5 Prozent Marktanteil verloren. Der Preis bleibt das wichtigste Kriterium für die Wahl des Anbieters. Bereits mehr als vier Fünftel aller Schweizerinnen und Schweizer nutzen ihr Handy mit einem Abo-Vertrag. Das zeigt eine Analyse von comparis.ch.

    Eine repräsentative Befragung des Online-Vergleichsdienstes comparis.ch zeigt: Bei der Handynutzung gab es 2018 eine Marktverschiebung. Platzhirsch Swisscom hat gegenüber dem Vorjahr einen Marktanteil von 5 Prozent eingebüsst und liegt nun bei 42 Prozent.

    Rivalen konnten Swisscom-Verlust nicht für sich nutzen

    Die Rivalen Sunrise und Salt konnten den Verlust jedoch nicht für sich nutzen. Salt hat nur 1 Prozent dazu gewonnen (neu: 16 Prozent). Sunrise hat 1 Prozent verloren (neu: 22 Prozent). Zusammen kommen die beiden nach wie vor nicht an den Marktführer Swisscom heran. Indirekt hat Swisscom aber profitiert: Die beiden Swisscom-Produkte Wingo und Simply Mobile haben je 1 Prozent Marktanteil erreicht. Andere Anbieter haben um 3 Prozent zugelegt. Migros M-Budget hat 1 Prozent dazu gewonnen (neu: 8 Prozent). Konkurrent Coop ist dagegen von 2 Prozent auf 1 Prozent gefallen.

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Stellenbörse

IT-Sicherheit

  • Google weiss, was du letzten Sommer getan hast

    Googles Android ist weltweit das am weitesten verbreitete Betriebssystem für Smartphones und Tablets. Hinzu kommen Millionen Nutzer von Chrome, Google Maps oder der klassischen Google-Suche über andere Betriebssysteme. Dabei fallen schier unendliche Mengen an Daten an, die das Mutterunternehmen Alphabet sammelt, fein säuberlich ablegt – und natürlich auch nutzt, sei es für zielgerichtete Werbung oder indem es die Daten verkauft. Doch was weiss der Tech-Riese, der oft auch als Datenkrake bezeichnet wird, wirklich über seine Nutzer und wie kann man sich dagegen wehren? SpardaSurfSafe, eine Initiative der Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg, hat sich einmal genauer angesehen, welche Daten Google speichert und was man dagegen tun kann.
     

    Daten sind die Währung des digitalen Zeitalters. Mit ihnen zahlen wir Verbraucher viele der vermeintlich kostenfreien Dienste, die wir auf Computer, Smartphone oder Tablet nutzen – oft, ohne dass wir uns darüber tatsächlich bewusst sind. Und allen Warnungen der Datenschützer zum Trotz nutzen wir die Dienste fleissig weiter, erteilen Zugriffsgenehmigungen und teilen Informationen mit Freunden und Fremden im Netz.

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Internet

  • E-Commerce-Report: Vom Massenprodukt zum individuellen Wert

    Datatrans und die Fachhochschule Nordwestschweiz veröffentlichen E-Commerce Report Schweiz 2019

    Der starke Konsum im Internet setzt sich fort: 2018 haben die Schweizer für fast 10 Mrd. Franken online eingekauft. Damit ist das E-Commerce Volumen um 10 % gestiegen. Auch 2019 wird mit einem Wachstum gerechnet. Nur hinsichtlich der Struktur zeichnet sich eine Trendwende ab: Konsumenten sind gesättigt von der Masse an Industriegütern und setzen auf Angebote mit ergänzendem Service und individuellem Wert.

Business-Software

  • Schweizer VoIP-Anbieter expandiert nach Deutschland

     

    Der Schweizer VoIP-Provider VoIP-One expandiert ab Anfang 2019 nach Deutschland. Der Anbieter wird auf dem Markt unter dem Markennamen “VoIP-Cube“ auftreten. VoIP-One entwickelt seit über 10 Jahren sein eigenes Know-How. Das Unternehmen verfügt über ein umfangreiches Portfolio an VoIP-Kunden und über umfassende Erfahrung in der Entwicklung von VoIP-Lösungen. 
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IT-Service

  • Erstes komplett mit Low-Code umgesetztes Grossprojekt erfolgreich abgeschlossen

    Die Hersteller von Low-Code-Plattformen streben bekanntlich einen „Faktor 10“ hinsichtlich der Effizienz der Softwareentwicklung an. Dies gilt meist für kleinere und mittlere Projekte. Dass die Low-Code-Technologie auch ideal für Grossprojekte geeignet ist, beweist das von Scopeland Technology jüngst umgesetzte Projekt für die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE): Hierbei handelt es sich um eine mehr als 58 Fachmodule umfassende Softwarelösung für die Fischerei-IT, bei der von circa 1,9 Millionen Zeilen Programmcode mehr als 99% automatisch generiert wurden.

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