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04/14 Die Ökonomie der «Bitcoins»

Die massive Verbreitung der digitalen Währung «Bitcoin» eröffnet Forschenden neue Wege, um soziales Handeln in Märkten zu studieren. Dabei zeigen sich interessante Rückkopplungen zwischen den Wechselkursen und den Nennungen in den Social Media.

Wer in Berlin Kreuzberg flaniert, der kommt nicht mehr um sie rum: Die kleinen Schilder an Eingangstüren von Boutiquen und Kaffees, auf denen steht «Bitcoins accepted». Anstatt mit Banknoten oder Kreditkarten bezahlen dort Käufer ihr Shirt oder ihren Cappuccino mit dem Smartphone. Die digitale Währung «Bitcoin» macht‘s möglich. «Das Image von Bitcoin hat sich fundamental verändert», erklärt David Garcia, Postdoc an der Professur für Systemgestaltung von Professor Frank Schweitzer. «Früher waren Bitcoins etwas für Hacker und Computer- Nerds. Heute bezahlen Hipsters ihre Drinks damit und sie werden in Onlineshops von Grossunternehmen akzeptiert. » Soeben hat Garcia zusammen mit seinen Kollegen Claudio Tessone, Pavlin Mavrodiev und Nicolas Perony im «Journal of the Royal Society: Interface » eine Studie zur sozialen Dynamik der Bitcoin-Ökonomie veröffentlicht.

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