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Bosch und weitere internationale Unternehmen gründen neues Bündnis zur Nutzung der Blockchain-Technologie

Mehr Transparenz, Sicherheit und Effizienz: Das ist Ziel der „Trusted IoT Alliance“, eines neuen Bündnisses rund um die Blockchain-Technologie, das Bosch mit internationalen Partnern gegründet hat. Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) ist ein Netz aus Milliarden internetfähigen Geräten. Schon heute sind diese Geräte fester Bestandteil des Alltags: Das Auto hilft bei der Parkplatzsuche, das Haus meldet dem Bewohner ein offenes Fenster und der Acker dem Landwirt die Bodentemperatur. Aufgrund der stark zunehmenden Verbreitung wird es immer relevanter, die Sicherheit von IoT-Geräten zum Beispiel gegen Hackerangriffe kontinuierlich zu verbessern und das Vertrauen der Nutzer in IoT-Lösungen zu stärken. Dazu will das Bündnis einen Standard entwickeln, der den Einsatz der Blockchain-Technologie in IoT-Geräten ermöglicht.

„Für uns sind die Blockchain und verwandte Technologien von hoher strategischer Bedeutung“, sagte Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner zum offiziellen Start der „Trusted IoT Alliance“ am Dienstag. Die Blockchain (Deutsch: Block- oder Datenkette) ist eine Art dezentrale Datenbank, die auf ihr hinterlegte Informationen auf tausende Rechner verteilt. Das macht Daten fälschungssicher und dadurch den Datenaustausch insgesamt sicherer. Zudem sind Verbraucher weniger abhängig vom Rechenzentrum einzelner großer Plattformanbieter.

Autos, Maschinen und Drohnen tauschen Daten sicher aus

„Ohne das Zutun Dritter lassen sich mit Hilfe von Blockchain und technologisch ähnlicher Ansätze auf sichere Weise Daten online zwischen Nutzern austauschen, Vereinbarungen und Verträge anonymisiert abschließen und Zahlungen sicher durchführen“, benannte Denner die Chancen. „Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir bei Bosch neue Lösungen zur Marktreife bringen und damit zum weiteren Erfolg des Internets der Dinge beitragen.“ Mögliche Einsatzgebiete sieht das Bündnis bei der sicheren Identifikation und Vernetzung von Gegenständen – vom Auto über Fertigungsanlagen und Drohnen bis hin zu Paketen oder Energiezählern. Weitere Potenziale liegen in der Automatisierung von Geschäftsprozessen.

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Infor übernimmt Birst

Mehr Transparenz in Geschäftsabläufen mit führender Cloud-basierter Business-Intelligence-Plattform

Infor, der Anbieter von branchenspezifischen Cloud-Applikationen mit modernem Design, hat eine Akquisitionsvereinbarung mit Birst, Inc. geschlossen. Bei Birst handelt es sich um einen Vorreiter in Business Intelligence, Analytics und Data Visualization in der Cloud. Der Hersteller unterhält eine umfangreiche und einzigartige Plattform, mit der sich standardisierte Daten je nach Bedarf sammeln, verarbeiten und präsentieren lassen. Kunden können damit ihre Entscheidungsprozesse beschleunigen.

Die Plattform von Birst verbindet das gesamte Unternehmen über ein Netzwerk virtualisierter BI-Instanzen, die auf einer gemeinsamen Analyse-Infrastruktur aufbauen. Der Funktionsumfang beinhaltet ETL (extract, transform, load), operative Reportings, Dashboards, semantische Erfassung, Visualisierung, Smart Discovery und Data Blending. Damit steht Kunden eine umfassende, einfach zu verwendende und durchgängige BI-Suite in der Cloud zur Verfügung.

Im „Critical Capabilities for Business Intelligence and Analytics Platforms Report“ 2017 von Gartner, der am 2. März erschienen ist, und in dem Produkte von insgesamt 26 Anbietern unter die Lupe genommen wurden, erzielte Birst hervorragende Ergebnisse: In vier von fünf untersuchten Anwendungsfällen landete die Plattform auf einem der vier vorderen Plätze. In den Kategorien OEM und Embedded BI (4,15 von 5 Punkten) sowie Extranet Deployment (4,18 von 5) belegte Birst den ersten Rang. Im Agile Centralized BI Provisioning erreichte Birst mit 3,80 Punkten den dritten Platz, in der Kategorie Governed Data Discovery mit 3,59 Punkten den vierten Rang.

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